„Wer dablost’s?“ im Kulturzentrum neun

„Wer dablost’s?“ im Kulturzentrum neun
 
Die Reihe startet am 17. März 2019 mit Haindling, Ulan & Bator sowie Tilman Birr.

(ir) Wenn der ECHO Klassik-Preisträger und Tuba-Virtuose Andreas Martin Hofmeir einlädt, lässt sich die Künstlerszene nicht lange bitten. Die illustren Gäste aus verschiedenen Bereichen der Kleinkunst geben Kostproben ihrer Programme, bevor sie für ein Gespräch auf der Couch Platz nehmen. Im Mittelpunkt der Show steht allerdings die übelriechende Tuba-Antiquität „Rosalinde“, an der sich jeder Gast versuchen muss, es sei denn, er bringt ein ähnlich kurioses Instrument als Alternative mit. Dabei wird er oder sie von der hauseigenen Show-Band „SchutterNEUN Jazzorchester“ begleitet. Durch den Wechsel von schmissiger Musik, geschmiedetem Kabarett, gekonnter Artistik, tiefgründigem und amüsantem Talk sowie Interaktion mit dem Publikum entsteht eine pulsierende und abwechslungsreiche Show, die alle Altersschichten anspricht.

Am Sonntag, 17. März 2019, sind im Kulturzentrum sind zu Gast: Haindling, Ulan & Bator sowie Tilman Birr. Hans-Jürgen Buchner alias Haindling kultiviert seit 35 Jahren seinen Musikstil, der geprägt ist von einer wilden Mixtur aus exotischen Klängen und unterschiedlichsten Einflüssen – immer versehen mit der unverkennbaren Handschrift Buchners.

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Sie sind die Männer mit der Mütze: Ulan & Bator, Sebastian Rüger und Frank Smilgies bzw. umgekehrt. Wer Bator und wer Ulan ist, das ist immer noch nicht geklärt. Fest steht: Der Jahrgang ist derselbe, nämlich 1967, und beide sind Absolventen der Folkwangschule. Dort lernten sie sich 1990 im Schauspielstudium kennen. Ulan und Bator setzten ihren Theaterweg fort, Rüger mehr im Ensembletheater und Smilgies mehr im freien Theater. Doch irgendwann wurden sie es müde, Texte, Worte, Gesten, Anweisungen und Ideen Anderer umsetzen bzw. ersetzen zu müssen – der Plan nach etwas Eigenem entstand. Das war im Jahr 2000. Der erste Auftritt folgte bei Michael Koslars Comedy All-Stars im Wutzstock in Köln-Bickendorf am 4. März 2001. Zehn Jahre später erhielten sie den Deutschen Kleinkunstpreis.

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Den Deutschen Kabarettpreis 2013 (Förderpreis) hingegen nennt Tilman Birr sein Eigen. Begonnen hat er auf Lesebühnen und Poetry Slams. Mit seinen Liedern und seinen Sprechnummern ist er über diese Form aber hinausgewachsen und ebenso im Kabarett und in der Liedermacher-/Singer-Songwriter­Szene zuhause. 2012 erschien im Goldmann-Verlag sein erstes Buch, der komische Episodenroman „On se left you see se Siegessäule“, der sich bis heute über 30.000 Mal verkauft hat. Mittlerweile hat er drei Bücher und zwei Musikalben veröffentlicht.

Beginn der Veranstaltung am Sonntag, 17. März 2019, ist um 19:30 Uhr, Einlass um 18:30 Uhr. Tickets erhalten Sie mit einem Klick auf die Eventim-Banner.

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