Biker verletzt sich bei selbstverschuldetem Verkehrsunfall schwer



Auf der Staatsstraße 2335 ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt drei Menschen verletzt wurden. 

(ir) Ein 37-jähriger Bandarbeiter aus dem Landkreis Pfaffenhofen war am gestrigen Freitagnachmittag auf seiner Yamaha XT auf der Großmehringer Donaustraße ortsauswärts unterwegs. Obwohl ihm ein Ford Kuga entgegenkam, überholte er gegen 15:00 Uhr kurz nach dem Ortsende ein Auto.



„Bei der nun vom Motorradfahrer eingeleiteten Vollbremsung rutschte das Hinterrad des Motorrades weg“, so ein Sprecher der Ingolstädter Verkehrspolizei. Anschließend krachte seine Maschine frontal in den entgegenkommenden Pkw. Der Motorradfahrer prallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und blieb dann schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen.



Mit Verdacht auf einen Beckenbruch, sowie mehreren Beinverletzungen wurde der Biker nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Da die unfallaufnehmenden Polizisten bei dem Motorradfahrer Alkoholgeruch feststellen, ordneten sie eine an.



Sie wurde ebenfalls im Krankenhaus durchgeführt. „Ob der Motorradfahrer nun auch den Führerschein abgeben muss, hängt vom Ergebnis der Blutuntersuchung ab“, so der Verkehrspolizeisprecher weiter. Der 71-jährige Pkw-Fahrer und sine 59-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall jeweils leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht.



Das Motorrad war nach dem Unfall nur noch Schrott und musste abgeschleppt werden. Auch das Auto war mit einem massiven Frontschaden nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großmehring war mit 12 Einsatzkräften an der Unfallstelle und unterstützte bei der Verkehrslenkung, bei der Bergung der Fahrzeuge, sowie bei der Reinigung der Fahrbahn. „Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden dürfte bei knapp 10.000 liegen“, so der Verkehrspolizeisprecher abschließend.